Kommentare zu: Adrenal PCOS: Verursacht Stress PCO? https://pcoslife.de/adrenal-pcos/ Alles über das Leben mit PCOS Tue, 19 Nov 2024 19:12:28 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 Von: Sarah https://pcoslife.de/adrenal-pcos/comment-page-1/#comment-126 Tue, 19 Nov 2024 19:12:28 +0000 https://pcoslife.de/?p=4158#comment-126 Als Antwort auf Julia.

Liebe Julia, vielen Dank fürs Teilen! Ich finde es immer super hilfreich, die Erfahrungen anderer Mädels zu hören. Es freut mich, dass du etwas gefunden hast, was bei dir funktioniert. Bleib dran und weiterhin alles Gute für dich ❤️

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Von: Julia https://pcoslife.de/adrenal-pcos/comment-page-1/#comment-125 Mon, 18 Nov 2024 20:08:55 +0000 https://pcoslife.de/?p=4158#comment-125 Ich habe offensichtlich PCOS, da ich Hirsutismus 2./3. Grades sowie Haarausfall, Schlafstörungen, Erschöpfung immer zeitig ab Nachmittag, Depressionen, Angstzustände bis hin zur Panikstörung und diverse andere Symptome habe, wobei die Genannten bei mir ausgeprägt sind. Ich habe keine Zyklusstörungen, aber meine Menstruation hat sich nach einer langanhaltenden und extreme Stressphase plötzlich 2 Wochen verschoben und seither hatte ich dann nur sehr leichte Blutungen, die selbst für ein Mini-OB zu leicht war. Den Gang zum Gyn habe ich erst gemacht, weil ich beim Hausarzt war, da ich seit der Verschiebung der Periode seltsame Bauchschmerzen hatte, die kein Muster hatten und auch unabhängig von den Mahlzeiten waren. Meistens hatte ich sie ab der zweiten Zyklushälfte und vertrug auch plötzlich in dieser Hälfte einige Dinge nicht mehr, sodass ich viel mit schmerzhaften Blähungen und Verstopfung zu kämpfen hatte. Meine Hausärztin hatte da dann den Verdacht für PCOS gehabt und hat mir empfohlen den Gyn aufzusuchen.

Bei mir waren Folikel im Ultraschal im linken Eierstock zu sehen gewesen. Da bei mir der Testosteron Spiegel gerade so noch im Normalbereich liegt, aber der DHEA-S und Androstendion erhöht, deutet es darauf hin, dass ich eher Adrenal PCOS habe. Ich finde es fast schon beschämend, dass man als betroffene Person in DE sich größtenteils selbst diagnostizieren und informieren muss, obwohl PCOS recht gut erforscht ist. Viele Gyn in DE sind mit dieser Störung dennoch so gut wie gar nicht vertraut und kennen daher die Alternativen nicht, sodass sie direkt die Pille verschreiben.
Ich vermute aber auch, dass ich sekundär noch inflammatorisches PCOS habe, da ich vermehrt Probleme mit Haarbalgenentzündungen habe, offensichtlich durch den vermehrten Haarwuchs begünstigt, sowie die oben genannten Verdauungsprobleme.

Ich bin hin und her gerissen, ob ich die Pille nehmen soll, weil ich keine guten Erfahrungen mit ihr gemacht habe. Bei mir ist die Familienplanung abgeschlossen und ich habe grundsätzlich nichts gegen die Pille als Verhütungsmittel, jedoch habe ich einfach massive Angst, dass ich erneut einen Verlust der Libido erleide und meine Brust noch Mal wäscht, wie bei der ersten Pille, die ich nach 2 Jahren abgesetzt hatte. Ich habe so schon mit einer faulen Libido und einem großen Vorbau zu kämpfen. Das ist der einzige Grund weshalb ich nach Alternativen gesucht habe, die mir helfen mich wieder gesund und wohl zu fühlen.

Ich nehme seit 3 Wochen nun Vit D3/K2, ein Kombipräparat mit Inositol, Magnesium, Kurkuma und Omega 3. Dazu trinke ich 1-2 Tassen grüne Minze und gehe ca 5x die Woche bis zu 1h vormittags spazieren. Ich habe kaum noch Verdauungsprobleme, mein Haarausfall scheint mir etwas zurückgegangen zu sein und die Blutung ist auch wesentlich mehr vorhanden. Ich würde sagen, es läuft bisher gut, auch wens viel Geduld, Eigeninitiative fordert sowie kostspielig ist, da Supplemente teuer sind. Aber ich möchte noch meine Routine mit Sägepalm und ein Multivitamin ergänzen, damit ich alles abgedeckt habe, in der Hoffnung, dass ich meinen alten Haarschopf widererlange, sowie mein Immunsystem geboosted wird, da ich viel anfälliger für Viren geworden bin, seit ich die hormonelle Störung entwickelt habe.

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